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Durchfall beim SäuglingDer Stuhlgang beim Baby sollte immer Beachtung durch die Eltern finden. Grundsätzlich kann man davon ausgehen dass der Stuhlgang beim Säugling vollkommen anders ist als bei Kindern, die bereits feste Nahrung zu sich nehmen oder bei Erwachsenen. Was hier als normaler Richtwert gilt, ist wirklich nur ein Richtwert. Ein Säugling sollte einmal am Tag Stuhlgang haben. Manche Säuglinge haben jedoch mehrfach am Tag Stuhlgang, dafür aber nur kleine Mengen. Der Stuhlgang beim Baby ist von breiiger Konsistenz, was sich durch die Ernährung von selbst erklärt – ein Säugling nimmt nur Muttermilch oder ein Ersatzprodukt zu sich. Durchfall beim Säugling jedoch äußert sich nicht anders als bei Erwachsenen, die an Durchfall leiden. In diesem Fall ist der Stuhlgang flüssig. Fand eine Umstellung der Ernährung statt, beispielsweise von Muttermilch auf ein Ersatzprodukt, kann es durchaus passieren, dass ein Säugling mit Durchfall reagiert. Das Verdauungssystem muss sich erst einmal an die neue Nahrung gewöhnen. Trotzdem sollte man seinen Kinderarzt aufsuchen, auch um ernsthaftere Erkrankungen wie eine Magen-Darm-Grippe ausschließen zu können. Durchfall bedeutet auch für Erwachsene immer einen hohen Flüssigkeitsverlust, bei Säuglingen kann er lebensbedrohlich werden – ein Säugling trocknet schnell aus. Der Kinderarzt kann Medikamente zum Ausgleich des Elektrolythaushaltes verschreiben. Wichtiger als Nahrung in Form von Milch ist bei einem an Durchfall erkrankten Säugling grundsätzlich Flüssigkeit in Form von ungesüßtem Tee. |